Der Meister himself


Die Schülerzeitung
"FABRYZIERT"

Die Schülerzeitung FABRYZIERT

Dank hochherziger Spenden von Claudia Fent und Hans-Günter Eckerth habe ich 8 Ausgaben von 1984 - 1988 einer absolut chaotischen, aber unglaublich vielfältigen und immer lesenwerten Schülerzeitung FABRYZIERT geerbt.
Diese Schülerzeitung erhebt in der Ausgabe 1/1984 den Anspruch neben dem praktischen Verwendungsmöglichkeiten z.B. zur Zermalmung von lästigen Kerbtieren auch als Lesestoff geeignet zu sein. Allein der Hinweis darauf, daß das Schwarze auf den Seiten Buchstaben sein sollen, läßt PISA in der Ferne aufleuchten !

Folgende Ausgaben mit der Beratungslehrerin Erika Thieleker wurden ausgewertet:
1/84 - 2/85 - 3/85 - 4/85 - 1/86 - 5/86 - 1/87 - 1/88

Ich bitte die vielen Autoren und "Blattmacher" von damals sich bei mir zu melden, insbesondere

  • Anja Hartenfeld
  • Xenia Monreal
  • Heike Hübler
  • Kirstin Baldus
  • Martin Woit
  • Nicole Hesse
  • Nicole Kerp
  • Olaf Steinacker
  • Susanne Sleymann
  • Thorsten Ziegs

Das Layout der Blätter ist konfus, Schreibmaschinenschrift und Handschriftliches wechseln sich ab, es gibt kein einheitliches Logo, außer dem Schriftzug FABRYZIERT oder Fabryziert in modernen Schriftzügen oder alter Grafikschrift. Der Preis von 50 Pf. bleibt konstant.

Wenig Werbung und die z.T. nicht schülerspezifisch, wahrscheinlich "sponsored by Opa".

Es gab kaum Fotos. Hübsch sind zum Teil die selbstgebastelten Cartoons, gelegentlich saß wohl ein echter Künstler oder Kopist in der Redaktion. Der Druck ist weiterhin A 5 Offset, mit 36 - 58 Seiten, weitgehend numeriert. Die Inhalte sind faszinierend und vielfältig,

  • Berichte von Klassenfahrten
  • Buch- und Schallplattenvorstellungen,
  • Fernseh- und Filmkritik
  • Kurzgeschichten
  • Schülergedichte
  • Satiren
  • Lehrervorstellungen
  • Witze, Rätsel
  • Backrezepte
  • Bewerbungshilfen
  • bautechnische Probleme der Schule
  • Umweltthematik
  • zu politischen Diskussionen z.B: Kernenergie, Bundeswehr, Nachrüstung
  • Spendenaktion nach Fernsehsendungen oder dem Tod eines Mitschülers,
  • Wiedergabe von Schachspielen gegen andere Schulen oder untereinander,
  • Premierenbericht einer eigenen Schuloper.

Bedrückend bleibt aber der Eindruck, daß sich niemand um Rechtschreibung oder Sprachungetüme gekümmert haben muß. Wenn das stimmt: "Was Du schwarz auf weiß besitzt.... ", dann hatte die Schülerzeitung keinen gutes Einfluß auf die jüngeren Leser.
Schreibfehler wurden durch Überschreiben repariert, so daß vielfach das Lesen erschwert wird.
Auch habe ich mir erlaubt, bei einem Nachdruck die gröbsten Fehler, z.B. Name des Schulleiters falsch, zu verbessern, damit die Autoren nicht heute noch einen roten Kopf bekommen !

Zu Information über die damaligen Um- und Zustände an und in der Schule, zur Erheiterung oder zur Pflege der nostalgischen Gefühle, werde ich nach und nach etliche Artikel ans Tageslicht zerren.
Leider kann nicht alles sauber eingescannt werden (siehe oben), so daß sich dies einige Zeit hinziehen wird oder freiwillige Helfer melden sich zum abtippen, korrigieren, usw.
(eMail Adresse siehe links !)
Dietmar Jendreyzik

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Aus der Fülle das Beste

Lehrerportraits


Stand: 08.02.2003
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